Wenn ihr den ganzen Tag unterwegs seid, gibt es oft keinen Kühlschrank, in dem man das Essen lagern kann. Trotzdem soll die Verpflegung am Mittag und am Nachmittag noch gut schmecken. Mit ein wenig Überlegung beim Einpacken gelingt das ohne grossen Aufwand. Entscheidend ist die Auswahl der Zutaten und die Art, wie du sie verpackst.
Wähle Lebensmittel, die auch nach Stunden in der Tasche gut aussehen und schmecken. Dazu gehören feste Brote, Brötchen, Äpfel, Rüebli, Gurken und Trockenfrüchte. Weiche Früchte wie Beeren drücken sich leicht platt, deshalb gehören sie in eine stabile Dose. Was schnell matschig wird, lässt du am besten zu Hause. Feste Zutaten halten die Form und lassen sich auch mit den Fingern gut essen.
Verpackung und Aufbewahrung
Verpacke das Essen in gut schliessende Dosen, damit nichts ausläuft und alles frisch bleibt. Getrennte Fächer helfen, Feuchtes von Trockenem fernzuhalten. Ein Brot, das neben nassen Gurkenscheiben liegt, wird schnell weich. Packe lieber Belag und Brot getrennt ein und belege erst kurz vor dem Essen. Das dauert unterwegs nur einen Moment und lohnt sich für den Geschmack.
Halte die Tasche im Schatten und nicht in der Sonne, ob im Auto, im Rucksack oder auf der Bank. Eine Kühltasche mit Kühlelementen hilft zusätzlich, wenn der Tag heiss wird. Eine gefrorene Trinkflasche hält das Essen in der Tasche länger angenehm kühl und ist später zum Trinken bereit. Für kurze Ausflüge reicht meist auch ein kleines Tuch, das die Dose abdeckt.
Denke an genügend Getränke und an etwas für das Znüni am Vormittag und das Zvieri am Nachmittag. Wer den ganzen Tag unterwegs ist, hat oft zwischen den Mahlzeiten Appetit. Kleine Häppchen für die Jackentasche verhindern, dass die Stimmung kippt, wenn das Mittagessen noch weit entfernt ist. Vor allem Kinder sind für solche Reserven dankbar. Packe lieber etwas mehr ein, denn was übrig bleibt, isst du am Abend zu Hause.
Räume nach dem Essen alle Dosen und Verpackungen sofort wieder ein, damit nichts im Rucksack auslaufen kann. Spüle die Dosen am Abend aus, und lass sie über Nacht trocknen. So sind sie am nächsten Tag wieder einsatzbereit. Mit ein wenig Übung wird das Einpacken zur Routine, und das Essen schmeckt auch nach einem langen Tag noch gut.